Putbus - die weiße Stadt - Rosenstadt

Die weiße Stadt Putbus befindet sich im Südosten der Insel Rügen und erhielt 1823 das Stadtrecht. Wilhelm Malte I entwarf und baute 1808 bis 1823 seine Residensstadt und etwa 2km weiter am Greifswalder Bodden den Badeort Lauterbach.



Marktplatz von Putbus

Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist das 1819 bis 1821 gebaute Theater. Es befindet sich am Marktplatz und auch Dank seiner guten Akustik und der modernen Ausstattung finden dort im Jahr etwa 160 Veranstaltungen statt. Von 1992 bis 1998 wurde es aufwendig restauriert und bietet heute 244 Sitzplätze.


Park in Putbus

Wilhelm Malte I lebte von 1783 bis 1854. Im Schlosspark steht ein von dem berliner Bildhauer und Architekt Johann Friedrich Drake erschaffene Denkmal. Das Denkmal stand vor dem Schloss, welches aber wegen seiner Starken Beschädigung aus dem 2. Weltkrieg bis 1964 komplett abgerissen wurde. Weitere Gebäude, die sich im Park befinden, sind der Marstall, die Orangerie, die Schlosskirche und das Mausoleum.


Mausoleum im Park

Das Mausoleum wurde 1867 errichtet und diente der Fürstenfamilie als Familiengrab.

Orangerie im Park

Die 1824 gebaute Orangerie wird seit 1978 für Ausstellungen genutzt.


Im putbusser Park befindet sich auch ein Wildgehäge in dem Rot- und Damwild zu Hause ist. Unter anderem findet man dort auch einige Albinos. Direkt neben dem Wildgehäge befindet sich die Schlosskirche, die eigentlich nach Bauplänen von J.G.Steinmeyer und August Stüler 1844 bis 1846 als Kursaal im klassizistischen Stil gebaut wurde.


Rothirsche und Dammwild


Im Park das Kriegerdenkmal zum Gedenken an den ersten Weltkrieg.

Das Schloss wurde wegen erheblicher, baulicher Mängel abgerissen.


Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Ausgestellt wo einst die Kneipe #34;Adler#34; gestanden hat.

Zum Gedenken an die Eroberung Rügens durch die Brandenburger ließ Friedrich Wilhelm IV (1795-1861) im Jahre 1854 durch den Berliner Bildhauer Wilhelm Ludwig Stürmer zwei Gedenksäulen am Rügenschen Bodden, eine bei Neu Kamp und eine bei Groß Stresow, errichten. Die freistehende Säule mit dem Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Neu Kamp war 17m hoch und wurde 1991 wegen den schweren Bauschäden abgebaut. Für die Rekonstruktion werden noch mehrere 100`000EUR Spendengelder benötigt.


Preussensäule in Neu Kamp.

Spendenkonto:
Sparkasse Rügen
3000 16 36
BLZ: 130 510 42

Rückseite der Statue.

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